In den Aquarienpopulationen ist es Mitte des 20. Jahrhunderts zu den ersten Mutationen gekommen. Bei den unterschiedlichen
Grundfarben, die es mittlerweile gibt, handelt es sich Mutationen bei denen bestimmte Farbzellen sich in Anzahl, Form oder Größe
verändern oder gänzlich fehlen (Farbmangelmutationen). In Wildpopulationen haben Tiere mit veränderter Grundfarbe kaum Chancen zu überleben, da sie den Fressfeinden zuerst auffallen
Bei den gezeigten Fischen handelt es sich um eine Kreuzung aus dem Aquarium. Sie leben nur in Aquarien.
2016: 2. Guppy Ausstellung 70 Jahre später wiederum in den Messehallen in St. Gallen
1956: 1. Guppy-Ausstellung der Schweiz in den Messehallen in St. Gallen
Poecilia reticulata (gewöhnlicher Guppy) | Poecilia wingei (Endler Guppy) |
Foliensatz über die Guppy-Zucht, Vereinsabend der Aquaria St. Gallen im November 2015 >hier
junge Antennenwelse (Ancistrus sp.)
Kaum eine Gattung der Harnischwelse, oft auch als L-Welse bezeichnet, ist aquaristisch so verbreitet und bedeutend, wie Ancistrus. Praktisch jedes Aquarium beherbergt ein paar dieser problemlosen Tiere, die als Scheibenputzer hervorragende Dienste leisten, dazu skurril aussehen und andere Fische kaum stören. Wenn es aber um die Identifizierung geht – oje! 76 Arten sind wissenschaftlich akzeptiert, aber es gibt noch viel, viel mehr. Selbst Spezialisten können einen Ancistrus ohne exakte Herkunftsangabe oft nicht so ohne weiteres bestimmen.



